Gelebte Gesundheitsförderung
LHStv. Peter Kaiser besuchte den Aktionstag Bewegung der Lebenshilfe Kärnten und überzeugte sich von den Fortschritten des „projekt: Gesundheit“. „Jeder Mensch in unserem Land verdient die bestmögliche Gesundheitsförderung!“
„Menschen mit Behinderungen müssen als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft in alle Lebensbereiche integriert werden, so auch in den Bereich der Gesundheitsförderung“, erklärt Gesundheitsreferent Peter Kaiser, der als Schirmherr das „projekt: Gesundheit“ der Lebenshilfe Kärnten unterstützt. „Bei diesem Projekt werden Menschen mit Behinderungen in den drei Eckpfeilern der Gesundheitsförderung – Bewegung, Ernährung und seelisches Wohlbefinden – aktiv.“ Das "projekt: Gesundheit" ist auf zwei Jahre ausgerichtet und wird neben dem Fonds Gesundes Österreich auch von der Unterabteilung Sanitätswesen des Landes Kärnten in Kooperation mit dem Verein Gesundheitsland Kärnten unterstützt. „Im Zuge des Projektes wird den Klientinnen und Klienten der Lebenshilfe Kärnten bei den so genannten Aktionstagen zu den 3 Bereichen verschiedene Möglichkeiten der Gesundheitsförderung aufgezeigt.“ So auch beim Aktionstag Bewegung in der Sporthalle Viktring, wo unter anderem Line Dance, Badminton, Bogenschießen oder Aerobic angeboten wurde.
Die gewählten Bewegungsmöglichkeiten werden dann an den Standorten der Lebenshilfe Kärnten sowohl für Menschen mit, als auch für Menschen ohne Behinderungen angeboten. Gemeinsam können dann die Klientinnen und Klienten der Lebenshilfe mit externen Gästen zum Beispiel einen Nordic Walking, oder aber einen Tanzkurs besuchen. „Und genau bei diesen gemeinsamen Kursen vereinen sich Gesundheitsförderung und Integration“, so der Gesundheitsreferent. Unterstützend zur Seite steht das Gesundheitsland Kärnten. Es blickt auf jahrelange Erfahrung und umfassende Kompetenzen im Bereich der Gesundheitsförderung und kann mit seinen 105 „Gesunden Gemeinden“ als idealer Partner agieren.
„Behinderung ist keine Krankheit“, stellt Kaiser klar, „aber Menschen mit Behinderungen
sind natürlich genauso wenig vor Krankheiten gefeit wie Menschen ohne Behinderungen. Leider aber bleibt ihnen der Zugang zur Gesundheitsförderung oftmals verwehrt. Dem will das „projekt: Gesundheit“ entgegenwirken. Ich bin stolz und froh, dieses nachhaltige Projekt zu unterstützen.“
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