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„Mein Herz & Ich. Gemeinsam gesund.“ - 2-jährige Umsetzungsphase vorüber

Das sehr erfolgreiche Modellprojekt „Mein Herz und Ich. Gemeinsam gesund.“ des Fonds Gesundes Österreich, welches vom Verein „Gesundheitsland Kärnten“, der Kärntner Gebietskrankenkasse und der Initiative „Fit für Österreich“ durchgeführt wird, ist nach zwei intensiven Umsetzungsjahren mit Ende Juni 2011 zu Ende gegangen. Dabei kann das Herz-Projekt auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.



Das Herz – unser Lebensmotor

Das Herz schlägt im Laufe eines Lebens etwa drei Milliarden Mal – das ist für uns selbstverständlich und wird normalerweise nicht bewusst wahrgenommen. Meist hören wir erst auf unser Herz, wenn es erkrankt ist.

 

Herz-Projekt

Damit es erst gar nicht zu Erkrankungen des Herzens kommt, wurden von April 2009 bis April 2011 zahlreiche und vor allem kostengünstige Angebote zu den Themenbereichen „Ernährung“, „Bewegung“, „seelisches Wohlbefinden“ und „Nicht-Rauchen“ in den fünf „Gesunden Gemeinden“ Völkermarkt, Feistritz ob Bleiburg, Gallizien, Griffen und Sittersdorf durchgeführt. In den beiden mitwirkenden Betrieben „Mahle Filtersysteme Austria GmbH“ und „Sozialhilfeverband Völkermarkt“ wurden die „Herz-Gesunden“-Aktivitäten noch bis Ende Juni 2011 weitergeführt. Ziel war und ist es die Gemeindebevölkerung zu motivieren, ihren Lebensstil positiv zu ändern.

 

„Schließlich entstehen in etwa 90 Prozent der Herz-Kreislauferkrankungen durch Risikofaktoren, die wir selber beeinflussen können. Somit sind also Herzinfarkte, Schlaganfälle usw. in hohem Maße vermeidbar.

 

Herz-Gesund in der Gemeinde

Als Startschuss für dieses Modellprojekt galten die sehr gut besuchten Herz-Aktiv-Tage in den fünf „Gesunden Gemeinden“ Völkermarkt, Feistritz ob Bleiburg, Gallizien, Griffen und Sittersdorf im Mai 2009.

 

In weiterer Folge hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger bei sogenannten „ImPULS-Sitzungen“ die Möglichkeit, Ihre „Herz-Gesunden“-Ideen zu den Themenbereichen „Ernährung“, „Bewegung“ und „seelisches Wohlbefinden“ einzubringen. Die Bevölkerung bestimmte also selbst mit, welche Angebote in ihren Gemeinden umgesetzt wurden.

 

Mit über 250 „Herz-Gesunden“-Aktivitäten, welche von allen Interessierten zwei Jahre lang genutzt werden konnten, wurden zahlreiche Gemeindebürgerinnen und -bürger zu einem gesünderen Lebensstil motiviert. Das umfangreiche und zielgruppenspezifische Angebot reichte dabei von Kochworkshops über Tanzkurse, „Nordic Walking“-Kurse, Vorträge und Workshops im Bereich des seelischen Wohlbefindens bis hin zu Raucherentwöhnungs-kursen.

 

Ein „Herzstück“ des Projektes stellten die sogenannten „Herz-Gesundheits-Botschafterinnen und -Botschafter“ dar. Diese regionalen Persönlichkeiten sind ehrenamtlich tätige, engagierte und kommunikative Bürgerinnen und Bürger, die nach Absolvierung einer 2-tägigen Ausbildung tatkräftig an der Entwicklung der „Herz-Gesunden-Aktivitäten“ ihrer Gemeinden beteiligt waren, und erfolgreich ihre Freunde, Bekannte, Bürgerinnen und Bürger zu einem gesünderen Lebensstil motivierten.

 

Herz-Gesund bei der Arbeit

Neben den fünf Gemeinden haben sich die auch die beiden Betriebe „Mahle Filtersysteme Austria GmbH“ und „Sozialhilfeverband Völkermarkt“ dem Herz-Projekt angeschlossen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern.

 

So wurden einerseits Maßnahmen angeboten, die den persönlichen Lebensstil positiv beeinflussen und gleichzeitig das Wohlbefinden und die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern. Andererseits haben beide Unternehmen auch zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die auf den ersten Blick weniger mit Gesundheit zu tun haben: Betriebliche Rahmenbedingungen zu verbessern, Verbesserungen in Organisation und Ablauf aufzugreifen, werden nicht immer gleich mit Gesundheit am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht! Dennoch werden gerade durch solche betrieblichen Maßnahmen jene Faktoren beeinflusst, die sich auf Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation, Verbesserung des Arbeitsklimas uvm. auswirken – und so die Gesundheit am Arbeitsplatz nachhaltig verbessern!

 

Das Besondere an der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist, dass alle Verbesserungs-vorschläge von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen selbst entwickelt wurden! Mit großem Engagement der Beschäftigten wurden Bereiche wie Ernährung, Bewegung, Kommunikation, körperliche Belastungen am Arbeitsplatz, Organisatorisches, Arbeitsbedingungen etc. aufgegriffen, diskutiert und gemeinsam an Lösungen zur Verbesserung gearbeitet. Dieses Vorgehen ist nur dann möglich, wenn die Geschäftsführung hinter einem solchen Vorhaben steht, Verbesserungsvorschläge der Beschäftigten ernst nimmt und auch vieles davon umsetzt.

 

Herz-Gesund in der Region

Neben zahlreichen Maßnahmen in den fünf Herz-Gemeinden und den beiden Herz-Betrieben konnte auch viele weitere Maßnahmen auf regionaler Ebene verwirklicht werden: So wurde das Partnerinnen- und Partnernetzwerk weiter auf- und ausgebaut, um somit noch bessere Voraussetzungen für die Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen auf Gemeinde-, regionaler und überregionaler Ebene zu schaffen.

 

 

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass in den zwei vergangenen Jahren zahlreiche Schritte zur Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit gesetzt werden konnten und somit viele Gemeindebürgerinnen und -bürger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Teilnahme an den einzelnen Maßnahmen, die zum Teil über das Projektende hinaus bestehen bleiben, einen wertvollen Beitrag zur eigenen Herz-Kreislauf-Gesundheit leisten konnten: Als erster Schritt in Richtung eines gesünderen Lebensstils.

 
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