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Abschlussveranstaltung am 31. Mai 2011

Viele Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsvorsorge



Katrin Pitteroff, Michael Kremer, Eva Maria Britzmann, Claudia Stumpfl, Maria Schmidt-Leitner, Christian Halbwachs, Stefanie Keimel, Rita Kichler, LHStv. Peter Kaiser, Dir. Georg Lintner

Das sehr erfolgreiche Modellprojekt des Vereins "Gesundheitsland Kärnten", der Initiative "Fit für Österreich" und der Kärntner Gebietskrankenkasse im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich, "Mein Herz und Ich - Gemeinsam gesund", ging gestern, Dienstag, nach zwei intensiven Umsetzungsjahren mit einer großen Abschlussveranstaltung im Panoramarestaurant Rosenheim in Sittersdorf zu Ende. Neben Statements von Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser, Rita Kichler vom Fonds Gesundes Österreich, Georg Steiner, dem Obmann der KGKK und Christian Halbwachs, dem Geschäftsführer der Initiative "Fit für Österreich", wurde den Besuchern vor allem ein Überblick über die vielen Aktivitäten und Maßnahmen der letzten beiden Jahre geboten.

"Mehr als 250 Herz-Gesunde-Aktivitäten konnten zu den Themenbereichen 'Ernährung', 'Bewegung', 'seelisches Wohlbefinden' und 'Nicht-Rauchen' angeboten werden. Diese fanden von September 2009 bis April 2011 in den fünf 'Gesunden Gemeinden' Griffen, Völkermarkt, Feistritz ob Bleiburg, Sittersdorf und Gallizien statt und wurden von den Gemeindebürgern mit Begeisterung aufgenommen", betonte Kaiser. So konnten kostengünstige Angebote wie zum Beispiel Kochworkshops, Bewegungskursreihen, Vorträge und Workshops im Bereich des seelischen Wohlbefindens und Raucherentwöhnungskurse besucht werden. In den beiden Betrieben Mahle Filtersysteme Austria GmbH und dem Sozialhilfeverband Völkermarkt, die ebenfalls Teil dieses richtungweisenden Modellprojektes waren, werden die "Herz-Gesunden"-Maßnahmen noch bis Ende Juni 2011 weitergeführt.

"In Kärnten wird seit vielen Jahren äußerst aktiv im Bereich der Gesundheitsförderung gearbeitet, denn eine gezielte Vorsorge ist das Um und Auf der eigenen Gesundheit", berichtete Kaiser. Deshalb sei er als Gesundheitsreferent auch sehr glücklich über dieses gemeinsame Modellprojekt, bei dem ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit in den fünf Herz-Gemeinden und den beiden Herz-Betrieben gesetzt werden konnte.

Vor allem unter der Berücksichtigung einer Auswertung der Statistik Austria gewinnt "Mein Herz und Ich. Gemeinsam gesund" enorme Bedeutung, denn nach wie vor bilden Herz-Kreislauferkrankungen die Todesursache Nummer eins in Österreich. Laut aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2009 starben 42,6 Prozent aller Kärntner an Herz-Kreislauferkrankungen. Die Gründe für diese erschreckend hohe Zahl liegen in Bewegungsmangel, falscher Ernährung aber auch in dauerhaftem, ungesundem Stress und natürlich im Rauchen. Oberstes Ziel des Modellprojektes war es dementsprechend, diese Gesundheitsdeterminanten positiv zu beeinflussen. "Inwieweit uns das gelungen ist, werden die Ergebnisse der Abschlussevaluation, die uns mit Oktober dieses Jahres vorliegen, zeigen. Ich bin aber mehr als zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreicht haben", erklärte Kaiser.



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