Fenster schließen
«zurück &
 weiter »
Orginalfoto herunterladen »
X Fenster schließen
Fenster schließen
Schriftgrad: aA aA aA
ÜBERSICHT

www.bummbumm.at

Wertvolle Tipps von Sportwissenschafterin Mag. Christine Steinwender

Die Sportwissenschafterin beantwortet folgende Frage:
Was ist das Besondere am Herz-Kreislauf-Training und was ist der Unterschied zum "normalen" Training?



Mag. Christine Steinwender

Beim Herz, unserem „Zentralorgan“, werden die positiven Effekte vom Training schnell wirksam. Wissenschaftlich belegt sind diese Trainingswirkungen für das Ausdauertraining. Zu den Ausdauersportarten zählen zyklische Sportarten wie Nordic Walking, Laufen, Radfahren, Inlineskaten, Schwimmen usw.

 

Eine positive Auswirkung von Ausdauertraining auf unser Herz-Kreislauf-System ist die Senkung des Ruhepulses. Ein untrainiertes Herz schlägt in Ruhe bei Männern ca. 70 Mal/Minute, bei Frauen liegt die Herzfrequenz etwas höher, bei ca. 75 Mal/Minute. Durch regelmäßiges Herz-Kreislauf-Training kann man den Ruhepuls senken und das Herz muss z.B. nur mehr 60 Mal/Minute schlagen. Aber auch während einer Belastung arbeitet ein trainiertes Herz ökonomischer, da die Blutmenge, die pro Schlag in die Adern gepumpt wird, steigt.

 

Weitere positive Auswirkungen von Ausdauertraining sind:

  • erhöhter Blutdruck wird gesenkt
  • Glückshormone werden ausgeschüttet, die uns positiv stimmen
  • Stress wird abgebaut.
  • Nebenbei fällt es bei regelmäßigem Training leichter, das Körpergewicht zu halten bzw. zu reduzieren.

All diese Faktoren verringern das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Mit z.B. 5 x pro Woche 30 Min. Nordic Walking kann man schon viel für seine Gesundheit erreichen. Optimal wäre es, den Trainingsumfang systematisch auf 300 Min./Woche bei mittlerer Intensität (hier ist das Sprechen noch öglich) oder auf 150 min mit höherer Intensität (kurze Wortwechsel sind noch möglich) zu steigern.

 
X
This text will be replaced